Die Synchronmechanik ermöglicht Neigungsänderungen der Rückenlehne und der Sitzfläche. Sie koppelt die Rückenlehne so mit der Sitzfläche, dass beim Neigen der Rückenlehne die Sitzfläche etwas mitgeneigt wird. Wenn beispielsweise die Rückenlehne um 10° nach hinten geneigt wird, sorgt die Synchronmechanik dafür, dass sich die Sitzfläche um typisch 5° nach hinten neigt. Durch diese Kopplung vergrößert sich der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel beim Zurücklehnen, so dass sich die Gelenke bewegen, der Körper streckt und damit die Durchblutung erleichtert wird. Die beim Vor- und Zurückschwingen von einem Synchronmechanikstuhl bewirkte Körperbewegung kann am ehesten mit dem Wort "Schaukelstuhleffekt" charakterisiert werden.